Tibet zu Besuch in Klosterneuburg

Tseten Zöchbauer mit den Kindern im HangarMitte Juni 2009 lebten unsere Pfadfinder komprimiert an einem Nachmittag gleich zwei unserer Pfadfinderschwerpunkte.

"Weltweite Verbundenheit" war in Form eines Tibetnachmittags für unsere Wichtel und Wölflinge, sowie unsere Guides und Späher an der Tagesordnung. Unsere Altpfadfinder von der Gilde übten sich in "verantwortungsbewußtem Leben in der Gemeinschaft" indem sie an Tseten Zöchbauer für ihr Kindersommercamp für Tibetische Kinder einen namhaften Betrag spendete.

 

Organisiert wurde der Tibetnachmittag von der "Gesellschaft Österreich-Tibetische Freundschaft", einer Initiative des Klosterneuburgers Wolfgang Wehner.


Aufgrund des unbeständigen Wetters wurde vorsorglich ein Hangar aufgebaut, welcher mit Gebetsfahnen und rituellen, tibetischen Gegenständen geschmückt wurde. Im Zentrum befand sich ein buddhistischer Altar, welcher unsere Kinderschon bald zu Fragen animierte.

Schon bald war für uns klar, dass wir auf unsere Pfadfinderkinder sehr stolz sein können. Dies bestätigte auch Tseten Zöchbauer, eine Tibeterin aus Wien.

Faru Nidön in Tibetischer Tracht teilt die Momos ausSie war überrascht wie interessiert die Kinder waren und vor allem war sie über die vielen und sehr schlauen Fragen erstaunt.

Darf jeder wiedergeboren werden?
Was bedeutet Karma?
War Tibet nicht schon immer bei China?
Usw....
Frau Nidön, unterstützt von ihren beiden Kindern Yangdön (Tochter) und Tenchoe (Sohn) bereiteten mit den Kindern tibetisches Fingerfood zu. Die Kinder konnten dann bald die zuvor gekneteten und gefüllten Momos mit leckeren Saucen und Glasnudelsalat verkosten.
Beeindruckend waren auch die original Tibetischen Kleider von Frau Nidön und Frau Zöchbauer.
Abgerundet wurde der Nachmittag von zwei selbst geschriebenen Liedern von Tenchoe.
Kurz bevor die zu Beginn gehißte Pfadfinderfahne und die Tibetische Fahne wieder zeremoniell eingeholt wurden, übergaben die Tibeter aus Dankbarkeit für die Gastfreundschaft unseren Stufenführern jeweils einen Kata,einen zeremoniellen Glücksschal. 
 Im geschmückten Hangar wurden viele Fragen an Tseten Zöchbauer gestellt
 Unsere Gildemeisterin übergibt Tseten Zöchbauer eine namhafte Spende für ihr Tibetisches Kindercamp
 Aus Dankbarkeit für die Gastfreundschaft übergeben die Tibeter am Schluss an die Strufenführer Katas und eine Tibetische Fahne
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