Das Friedenslicht ist angekommen

Am Samstag den 13. Dezember 2008 wurde in der St. Antonskirche im 10. Wiener Bezirk das Friedenslicht an zahlreiche Pfadfinderdelegationen aus Europa, den USA und auch aus Österreich übergeben.

Unsere Gruppe war mit einer kleinen Delegation, bestehend aus Biber, WiWö, GuSp und Gilde vertreten.

Insgesamt kamen rund 200 bis 300 Pfadfinder nach Wien, um das Friedenslicht vom Friedenslichtkind 2008, Marlene Irndorfer aus Oberösterreich entgegen zu nehmen und nach Hause und raus in die Welt zu tragen.

 

Wir waren bereits eine Stunde vor Beginn der ökumenischen Feier angekommen und warteten mit zahlreichen anderen Pfadfindern darauf uns im Zelt vor der Kirche zu registrieren. Es wurde von den Veranstaltern pro Delegation ein Fahnenträger, ein Friedenslichtkind und ein Fotograf festgelegt.

Für unsere Delegation haben wir folgende Aufgaben festgelegt:

  • Fahnenträger: Alexander Mersi von den WiWö
  • Friedenslichtempfänger: Isabella Mersi von den GuSp 

Rund 20 Minuten vor Beginn der Feier begann der Einlaß, wobei die Fahnenträger und Friedenslichtempfänger draussen warten mussten. Diese zogen anschließend feierlich in die Kirche ein. Die Fahnenträger bezogen hinter dem Altar Position, während für die Friedenslichtempfänger die fordersten Sitzreihen in der Kirche reserviert waren.

Im Zuge der ökumenischen Feier mit mehreren Ansprachen kam es gegen Ende zum Höhepunkt. Die Delegationen wurden in Dreiergruppen aufgerufen. Ein Kind hatte die Aufgabe eine Fürbitte in seiner Landessprache zu verlesen, während ein zweites Kind der Delegation das Friedenslicht inmitten der großen Pfadfinderfamilie entgegen nahm.

Für die Delegation Österreich sprach eine Pfadfinderin aus Salzburg die Fürbitte, während Isabella Mersi von unserer Gruppe das Friedenslicht für Österreich entgegen nehmen durfte.

Nachdem die Delegationen offiziell nach Hause verabschiedet wurden und die Fahnenträger gemeinsam mit den Friedenslichtkindern die Kirche verlassen hatten, gab es von der Pfadfindergilde "Johann Petrak"  noch eine Agape für alle Anwesenden, welche sich dankbar gestärkt auf die Heimreise machten. Während der Agape wurden noch die zahlreichen Kerzen, Öl- und Petroleumlampen innerhalb der Delegationen angezunden und so das Licht weiter verteilt Die Teilnehmer konnten am Schluss noch ein Abzeichen für die Uniform erwerben.

Das "Klosterneuburger Friedenslicht" wird nun an Gemeinderätin Waltraud Balaska übergeben, welche am 23. Dezember 2008, am Vormittag das Friedenslicht in der Aula des Klosterneuburger Rathauses an die Klosterneuburger verteilt.

Weiters werden wir auch bei unserer Weihnachtsfeier mit dem Friedenslicht in der evangelischen Kirche die Fackeln unserer Pfadfinder entzünden, welche anschließend im Pfadfinderheim das dortige Lagerfeuer mit den Fackeln, also dem Friedenslicht entzünden werden.

 

 
 

 

 

Fotos von der Lichtfeier gibts auch in der Bildergalerie.

Weitere Informationen zum Friedenslicht sind auf der Homepage des Bundesverbandes unter http://www.ppoe.at/friedenslicht zu finden.