Asphaltstockschiessen

Obwohl Olympia bereits vorbei war, trafen sich ein paar unermüdliche Sportler der Gilde beim Gasthaus beim Silbersee, um sich der Herausforderung des Asphaltstockschiessen zu stellen. Die Anreise war auf jedem Fall einfacher als nach Sotschi, nur das Betreuerteam schien sie trotzdem nicht geschafft zu haben. Jedenfalls musste sich jeder selber den optimalen Stock aus dem vorhandenen, etwas ramponierten Depot aussuchen.

 

Aber selbst für die nicht so kräftige Quotenfrau fand sich ein passendes Gerät. Dann ging es auch schon los und es wurde hart und emotionell gekämpft. Mancher Stock schoss weit übers Ziel hinaus, andere verhungerten am Weg. Die Beobachtung durch einen Fan – die Hoffnung, dass es ein Talentescout wäre, wurde schnell wieder zunichte gemacht - und die Verdoppelung des weiblichen Teams steigerte die Spielwut kurzfristig noch mehr. Allerdings wurde nach zirka einer Stunde hartem Kampfes der Ruf nach legalem Doping ziemlich laut. Der absolute Aphaltstockschiessneuling Hartl wurde zum eindeutigen Sieger gekürt und das Ergebnis in gemütlicher Runde im Gasthaus gefeiert - alles mit dem festen Vorsatz, dieses schweisstreibende Event im Sommer bei warmen Temperaturen zu wiederholen.