Versteckt, aber nicht vergessen....

alt...liegt der jüdische Friedhof in der Holzgasse in Klosterneuburg. Wahrscheinlich war eben diese Lage auch der Grund dafür, dass er mutwilligen Zerstörungen damals und auch heute noch entgangen ist.

Die Pfadfinder tauchen unter der Führung von Professor Winkler in eine leicht mystisch wirkende Welt vor, als sie im September diese stille Stätte besichtigen.

Da wachsen riesige Bäume, der Boden ist mit Akelei bedeckt, die Gräber teilweise vollkommen unter Buchsbüschen verschwunden und auch ein Dachs hat seinen großen Bau. Es liegt Friede in der Stimmung dieses Ortes, der für die Toten einen Platz bis zur Ewigkeit sein soll. Die Hälfte des Friedhofes ist bereits durch die Unterstützung von Sponsoren und in Zusammenarbeit mit der jüdischen Kultusgemeinde renoviert worden. Die andere Hälfte wartet mit umgestürzten Grabsteinen noch darauf. Verwandte, die darauf schauen könnten, gibt es kaum. Obwohl Schüler in einem Projekt erfolgreich sogar welche ausforschen konnten. Nachdenklich verabschieden wird uns. Vielleicht sind wir gerade deshalb nachher beim Besuch des griechischen Lokals Poseidon so gut aufgelegt. Vielleicht ist uns wieder einmal bewusst gemacht worden, wie schön das Leben doch ist!!! Und wie vergänglich....