Gilde Versprechensfeier 2010

altMitte Juni war es soweit und unsere Gilde wurde um insgesamt 9 Mitglieder verstärkt, welche feierlich das Versprechen ablegten.

Bevor unsere "Neulinge" jedoch ihr Halstuch bekamen, wurden sie zur Belustigung der anwesenden Gildemitglieder mehrerer Prüfungen unterzogen. Begonnen hat dieses Abenteuer für die Versprechensanwärter bereits schon vor einigen Wochen, als sie von unserer Gildemeisterin eine Ausrüstungsliste und den Auftrag sich vorab einen Patrullennamen zu überlegen, per e-Mail erhielten. Ein Teil der Ausrüstungsliste war ein rohes Ei, welches geschmuggelt werden musste.

Die interne Gildeprüfungskommission rechnete jedoch nicht mit dem Ehrgeiz und des vielfältigen und umfassenden Know Hows`s unserer Neulinge. So gab es vor dem großen Tag der Prüfung zwei konspirative Treffen der Halstuchanwärter wo man sich verabredete, mögliche Schmuggelverstecke und anderes Know How austauschte.

Die Prüfungen wurden in Form eines "Hikes" vom Oberen Stadt Friedhof beginnend, über die Lange Gasse, vorbei am Kerbelkreuz und runter in die Mulde unseren Neulingen abgenommen. Bei über 30∞ Celsius im Schatten war dieses Unterfangen doch ein wenig anstrengend. Bei mehreren Stationen gab es Aufgaben zu lösen, zudem waren unterwegs insgesamt 9 Fragen zur Pfadfinderei und dem Gründer "Sir General Robert Stephenson Smith Baden-Powell Lord of Gilwell" schriftlich zu beantworten. Gerüchten zur Folge war die Gildeprüfungskommission aufgrund der mehr als umfassenden Antworten auf die Fragen leicht überfordert. Auch konnte sich so manches Gildemitglied beim auftragsgemäßen Vorsingen des selbstgedichteten, 9strophigen Liedes der Patrulle zur Melodie "Ich geh`mit meiner Laterne", Tränen der Rührung nicht verkneifen. 

Nachdem auch der letzte Versuch der Gildeprüfungskommission mißlang unsere Halstuchanwärter aus der Ruhe zu bringen, indem diese sich einige Male hang abwärts am Boden rollen mussten, die geschmuggelten, rohen Eier jedoch allesamt ganz blieben und schließlich doch einige Eier mit dem selbstgebastelten Pfeil und Bogen erfolgreich zu Bruch gebracht wurden, war es klar.

Diese 9 Gildeneulinge, davon ein paar ehemalige Klosterneuburg 1er, zwei ehemalige Weidlinger und zwei Quereinsteiger, sind für das Abenteuer bei den "Altpfadfindern" in der Gilde Klosterneuburg 1 absolut geeignet und gut aufgehoben.

Bei Einbruch der Dunkelheit war es dann soweit und die Neulinge legten beim Meynertkreuz ihr Versprechen ab und  bekamen das äußere Zeichen zur Zugehörigkeit zur Gilde, das hellblaue Halstuch.

Im Pfadfinderheim klang dann der Abend am Lagerfeuer mit einer gemütlichen Grillerei aus.

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