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Leopoldi und die buddhistische Ruhe

Tibetische Mönche vor unserem Pfadfinderheim Eigentlich sind das zwei Dinge die beim ersten Eindruck nicht zueinander passen. Wir wurden nun jedoch eines Besseren belehrt.

 

8 tibetische Mönche aus dem tibetischen Exilkloster Gaden Jangtse (Mundgod, Indien) präsentierten im Zuge einer Tour durch Europa auch in Wien tibetische Kultur und Medizin. Die Mönche leben asketisch und benötigen nicht viel. So lebten sie eine Woche bei uns im Heim, während sie in Wien tagsüber ihren Tätigkeiten nachgingen.

Für unsere RaRo`s, in der Planungszeit vor dem Leopoldifest und sicher auch während des Trubels wenn sie fallweise  ins Heim kamen, war die Anwesenheit der ruhigen und ausgeglichenen Mönche angenehm.

Die tibetischen Mönche sammeln hier in Europa Spenden um die Ausbildung junger Tibeter in medizinischen Berufen zu ermöglichen. Entsandt wurden die Mönche der Gajang Medical Society mit einem Empfehlungsschreiben seiner Heiligkeit des Dalai Lama. Da jeder Cent, den die Mönche nicht für den Aufenthalt in Europa benötigen, in das Spendenprojekt fließen kann, war es unserer Gruppe ein Vergnügen die Mönche durch die kostengünstige Unterbringung in unserem Heim zu unterstützen.

So wurden die Mönche, welche sich als besonders angenehme Gäste entpuppten, nicht mit einem pfadfnderischen "Gut Pfad", sondern mit dem tibetischen Gruß "Tashi Deleg" nach einer Woche bei uns , verabschiedet.

 Die tibetischen Mönche mit den beiden Übersetzern (in weißer Jacke) mit Österreichischen Unterstützern vor unserem Pfadfinderheim. Foto: Wolfgang Wehner

 

Buddhistisches Zentrum in Wien: Die Mönche bereiten das Sandmandala, welches sie in 3 Tagen errichtet haben, für die Zerstörung vor. Durch die Zerstörung soll daran erinnert werden, dass alles vergänglich ist.

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